"Fit für Europa"

Gründungsmitglieder der Andrássy-Universität bekräftigen ihr Engagement

-Gemeinsame Erklärung und Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet-

Unterschrift der gemeinsamen Erklärung Bild vergrößern Herr Prof. Dr. Peter Frankenberg, Frau Dr. Beatrix Karl, Herr Prof. Dr. Miklós Réthelyi und Frau Cornelia Pieper unterschreiben die Erklärung (© AUB Kuxmann) Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, Frau Cornelia Pieper, die österreichische Ministerin für Wissenschaft und Forschung, Frau Dr. Beatrix Karl, der ungarische Minister für nationale Ressourcen, Herr Prof. Dr. Miklós Réthelyi, der baden-württembergische Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Herr Prof. Dr. Peter Frankenberg, und die bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Frau Emilia Müller, haben eine"Gemeinsame Erklärung über die zukünftige Zusammenarbeit bei der weiteren Entwicklung der deutschsprachigen Andrássy Gyula Universität Budapest" unterzeichnet. Gleichzeitig mit der Gemeinsamen Erklärung, die den politischen Willen aller Beteiligten zum Ausdruck bringt, sich weiter für die bisher erfolgreiche Entwicklung engagiert einzusetzen, wurde auch eine neue Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet. Sie hat eine Laufzeit von fünf Jahren und gibt der Andrássy-Universität so die notwendige Planungssicherheit für ihre Entwicklung.

Im unterschiedlichen Maße haben dabei alle beteiligten Partner ihr finanzielles Engagement erhöht.

Allein die Bundesrepublik Deutschland wird die Andrássy-Universität mit ca. 1,8 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren fördern.

Die gemeinsamen finanziellen Anstrengungen aller Partner tragen dazu bei, die besondere Stellung der Andrássy-Universität in Mitteleuropa zu festigen und ihre weitere Konsolidierung zu unterstützen. Damit ist auch die Grundlage dafür gelegt, dass sie ihrer Rolle eines zukunftsweisenden europäischen Hochschulprojekts gerecht werden kann. Schon heute beherbergt sie Studierende aus 25 Nationen und ermöglicht diesen einen Master in einem interkulturellen Umfeld und unter hervorragenden Bedingungen: Die Betreuungsrelation liegt bei etwa 1:7. Das gemeinsame Lernen auf Deutsch vertieft die Beziehungen untereinander, aber auch zur deutschen Sprache und lebt somit vor, was die späteren Absolventen weitertragen sollen: Ein zusammenwachsendes Europa.

Teilnehmer der Veranstaltung Bild vergrößern Teilnehmer der Veranstaltung (© AUB Kuxmann) Die Grundidee für die Gründung der Andrássy-Universität als erste und einzige deutschsprachige Universität außerhalb des deutschen Sprachraums geht auf die Initiative des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, des ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers, Dr. Wolfgang Schüssel sowie der ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Erwin Teufel, und des Freistaates Bayern, Dr. Edmund Stoiber zurück. Anlässlich des Donaugipfels im Februar 2001 in Ulm verständigten sie sich darauf, im Herzen von Mitteleuropa eine Universität zu gründen. Sie sollte die besten Hochschulabsolventen darauf vorbereiten, aktiv an führenden Stellen die Herausforderungen des zusammenwachsenden Europas mitzugestalten.

Die Andrássy Universität bietet die postgradualen Studiengänge Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften, Internationale Beziehungen (Fachrichtungen Wirtschaft und Diplomatie) und Mitteleuropäische Studien an. Sie verfügt außerdem über eine Doktorandenschule. Im Rahmen der von der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft initiierten Donauraumstrategie hat sie das Donau-Institut für Interdisziplinäre Forschung gegründet. Das Forschungsinstitut ist eine internationale und interdisziplinäre Einrichtung, die sich wissenschaftlich und politikberatend mit Fragen der politischen, ökonomischen und kulturellen Entwicklung im Donauraum beschäftigt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.andrassyuni.hu.

10 Jahre Jubiläum Andrássy-Universität