Startschuss zum ersten „Jungen Deutsch-Ungarischen Forum“
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Teilnehmer des ersten Jungen Deutsch-Ungarischen Forums 2011
(© IEP Berlin)
Am 24. Juni 2011 trafen sich rund 25 junge Akademiker und Berufstätige in der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer (DUIHK), um gemeinsam über mögliche Themen und Formen für das erste „Junge Deutsch-Ungarische Forum“ nachzudenken.
Die Hauptveranstaltung soll im Rahmen des bewährten Deutsch-Ungarischen Forums am 14./15. Oktober 2011 in Budapest stattfinden und diesem neue Impulse verleihen. Dabei werden sich bis zu 50 junge Menschen aus beiden Ländern zusammenfinden, um über diese Zielgruppe besonders interessierende Aspekte der deutsch-ungarischen Beziehungen zu diskutieren, sich auszutauschen und schließlich ihre Ideen und Ergebnisse wieder in das traditionelle Deutsch-Ungarische Forum einzubringen.
Letzteres findet nun schon seit 1991 alljährlich abwechselnd in einer der beiden Hauptstädte statt und hat sich als wichtigste Plattform für den Dialog von Vertretern aus Gesellschaft, Kultur, Politk und Wirtschaft aus Deutschland und Ungarn etabliert. Organisiert wird die zweitägige Veranstaltung jeweils vom Institut für Europäische Politik in Berlin (IEP) und der DUIHK mit Unterstützung des deutschen Auswärtigen Amts sowie des ungarischen Außenministeriums. Vorsitzende des Forums sind Außenminister a. D. Péter Balázs und der Europaabgeordnete Elmar Brok.
Das Vortreffen am letzten Freitag eröffneten der stv. Staatssekretär des ungarischen Außenministeriums, Gergely Pröhle, sowie der Leiter der Kulturabteilung des Auswärtigen Amts, Werner Wnendt. Wnendt betonte, dass ein solches Forum Jugendlichen die Möglichkeit geben soll, inhaltlich und organisatorisch neue Wege zu gehen, eigene Themen zu definieren und zu bearbeiten. Pröhle ergänzte als langjähriger Kenner und Mitgestalter der deutsch-ungarischen Beziehungen, wie wichtig es ihm sei, gerade junge Menschen für den Dialog zwischen beiden Ländern zu gewinnen und dadurch eingefahrene Denkmuster und Wahrnehmungen zu überwinden.
Im Anschluss ging es ans Werk: In einem inhaltlichen und einem organisatorischen Block arbeiteten die Teilnehmer jeweils an vier thematischen Tischen an einzelnen Aspekten des Jungen Deutsch-Ungarischen Forums. Im inhaltlichen Block ging es vor allem um die Identifizierung möglicher Themen für das Junge DUF im Oktober: die Vorschläge reichten von der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft, über Austauschprogramme und Kulturprojekte bis hin zu nachhaltiger Entwicklung. Im organisatorischen Teil wurde neben dem Programmablauf darüber nachgedacht, wie die entstehenden Kontakte, Ideen und Ergebnisse festgehalten und weiterverfolgt werden können.
Per Internet und E-Mail werden die gesammelten Ideen nun weiter debattiert und vertieft. Wie und was davon umgesetzt wird, kann jeder Interessierte im Oktober selbst erleben – beim ersten „Jungen Deutsch-Ungarischen Forum“ in Budapest. Weitere Informationen können gerne unter der Email-Adresse gmail%27%com,jungesforum2011 erfragt werden.