Reformationsausstellung im Haus der Ungarndeutschen eröffnet

Am 13. September 2017 wurde im Haus der Ungarndeutschen die Wanderausstellung „Reformation im östlichen Europa“ eröffnet. Die Ausstellung wurde vom Deutschen Kulturforum östliches Europa (Potsdam) konzipiert und wird mit Unterstützung der Deutschen Botschaft Budapest u.a. an vier Stationen in Ungarn gezeigt (Tata, Budapest, Mezöbereny und Debrecen).

Dr. Harald Roth, der Leiter des Kulturforums, wies in seiner Eröffnungsrede auf die Glaubensvielfalt hin, die weite Teile des östlichen Europa prägten. In den früheren ostdeutschen Ländern, in Polen-Litauen,in Böhmen und Mähren oder in Ungarn gab es neben Luthertum und Katholizismus auch Hussiten, Utraquisten, Böhmische Brüder, Reformierte (Calvinisten), Mennoniten, Hutterer, Antitrinitarier (Unitarier), Sozinianer und noch weitere Konfessionen - eben deutlich mehr als Luther. Diese besondere Vielfalt will das Kulturforum mit seinem mehrteiligen und mehrsprachigen Ausstellungsprojekt präsentieren.

Ebenfalls anwesend waren die Leiterin des Kulturreferats der Deutschen Botschaft (Grußwort) und der Kossuth-Preisträger und Bach-Experte Prof. Salamon Kamp, der in seinem Vortrag mit musikalischer Begleitung auf die Bedeutung der Bachschen Musik für die evangelische Kirche hinwies.

Mehr zur Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird zwischen dem 22. September und dem 5. Oktober im Haus der Ungarndeutschen zu sehen sein und ist kostenlos zu besuchen. Wir bitten die Besucher sich im Zentrum-Büro anzumelden: 061-373-0933 oder zentrum%27%hu,info