Diskussionsveranstaltung in der Deutschen Botschaft „Deutschland und Ungarn und - der europäische Weg“

Anlässlich des 25. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-ungarischen Freundschaftsvertrages fand am 29. August 2017 eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Deutschland und Ungarn – der europäische Weg. Neue Integrationsdynamik oder neue Krise?“ in der Deutschen Botschaft Budapest statt. Dr. Gergely Gulyás, Stephan Löwenstein, Gergely Prőhle, Krisztián Szabados (l-r) im Gespräch Bild vergrößern Dr. Gergely Gulyás, Stephan Löwenstein, Gergely Prőhle, Krisztián Szabados (l-r) im Gespräch (© Deutsche Botschaft Budapest) Auf Einladung des Gesandten der Deutschen Botschaft in Budapest, Dr. Dr. Manfred Peter Emmes, diskutierten Dr. Gergely Gulyás, Vizepräsident der Ungarischen Nationalversammlung, Stephan Löwenstein, Korrespondent für Ungarn und Österreich der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und Krisztián Szabados, Direktor des Political Capital Instituts über die Zukunft Europas sowie der deutsch-ungarischen Beziehungen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Gergely Prőhle, Direktor des Petőfi-Literaturmuseums und ehemaliger ungarischer Botschafter in Deutschland. 

Im Gespräch ging es u.a. um das Verhältnis von gebotener Sachlichkeit und nötiger Vereinfachung in der Politik sowie der Berichterstattung der Presse, um die unterschiedlichen Stile politischer Kommunikation in Deutschland und Ungarn, die Migrationspolitik und die Zukunftsvisionen der Europäischen Union. Bild vergrößern Trotz einer intensiven Diskussion über die Themen, bei denen sich unterschiedliche Meinungen zeigten, stand zum Schluss ein durchweg positives Fazit der Teilnehmer: Es gibt insgesamt viel mehr gemeinsame Interessen als Unterschiede zwischen Ungarn und Deutschland; gemeinsam ist insbesondere das Bekenntnis zur Europäischen Union. Gegenseitiger Respekt und offener Dialog seien die Schlüssel für die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.